Clubhaus-ReStart

nachdem das Clubhaus des Württemb. Motorbootclub Heilbronn e.V. in 2019 der Bundesgartenschau überlassen wurde, konnte der Verein die Räumlichkeiten nunmehr

wieder übernehmen. Der WMBC organisierte zu diesem Anlass ein kleines Clubhausfest unter Corona-Vorgaben – also mit Mundschutz und Abstand. Zahlreiche Neuerungen erwartete die gespannten Mitglieder : so wurde zum Beispiel eine komplett neue Küche installiert, ein neuer Getränkeautomat aufgestellt und die wunderprächtige neue Terrasse in Besitz genommen. Darüber hinaus wurde auf Initiative eines Mitgliedes die Beschilderung am Haus erweitert. Der erste Vorsitzende Thomas Hammann nutzte die Gelegenheit und konnte ein Urgestein des WMBC für sagenhafte 50 Jahre Mitgliedschaft in würdigem Rahmen angemessen ehren.

Constanze Hammann

 

 

Saisoneröffnung im WMBC

Seit Jahren schon ist der Wettergott sehr sehr ungnädig, wenn´s um den höchsten WMBC-Feiertag geht Selbst nachdem in diesem Jahr unser Antuckern coronabedingt SECHS ( ! ) Wochen später als üblich stattgefunden hat, war´s ungewöhnlich kalt und windig und bäääh und brrrrr und igittigitt….. aber immerhin fast trocken. Doch die WMBC-ler sind ja nicht aus Zucker und daher legten ab die ESCAPE mit Gästen, die AURYN mit Gästen, die PEGASUS mit Gästen, die FLEUR mit Gästen, die NORIS mit Gast, die HYPERION und die CYGNUS . Schon vor der ersten Schleuse fiel die Ruderanlage der NORIS aus, doch die TOP-Mannschaft an Bord zirkelte das Boot geschickt in die Kammer. Es wurde hier ein bissel geruckelt, da ein wenig Öl nachgefüllt, dort noch gschwind geschraubt und alles hat wieder gepasst und funktioniert. Nach dem Abschleusen hat sich dann eine Maschine der AURYN in den Feierabend verabschiedet und wollte nicht mehr starten. Dann also wieder hochschleusen, zurück in den Hafen und die Bordgäste auf andere Boote verteilen. Somit waren schlußendlich sechs Boote unterwegs, um die Saison zu eröffnen. Aufgrund des ereignisreichen Starts waren die Freizeitkapitäne zeitlich etwas in Verzug und so entfiel der Besuch im befreundeten WSV-Osthafen ersatzlos. Nach einer ansonsten störungsfreien Fahrt durch die Schleuse Heilbronn und den alten Neckararm legte die kleine Armada wieder im Hafen an und wurde dort schon sehnlichst erwartet von zahlreichen Mitgliedern, die extra zum traditionellen Flaggenhissen samt Sektempfang angereist waren. Im Anschluß daran traf man sich zu Kaffee und Kuchen und netten Gesprächen im Clubhaus. Uns allen eine wenn auch kurze , dafür umso sensationellere Saison 2020.

Constanze Hammann

Glück im Unglück
Das sonnige Wetter hat ein Jugendlicher aus Heilbronn genutzt und war mit seinem Fahrrad unterwegs, als plötzlich die Bremsen versagten. Der junge Mann rettete sich mit einem gewagten Sprung und blieb Gott sei Dank unverletzt. Das Bike jedoch versank unhaltbar in den Fluten des Neckars – und zwar genau im Fahrwasser vor der Kammer unserer König-Wilhelm-Schleuse. Die Behörden planten daraufhin natürlich, die betroffene Schleusenkammer für den gesamten Schiffsverkehr zu sperren, um eventuelle Schäden an Booten zu vermeiden. Damit wäre nicht nur unseren Gästen die Zufahrt erschwert, sondern schlimmer noch : das Antuckern hätte nicht wie geplant stattfinden können. Und das geht ja mal gar nicht. Also wurde in Absprache mit dem zuständigen Amt von Norbert und Thomas das Rad mit dem vereinseigenen Schulungsboot geborgen und so wieder die uneingeschränkte Nutzung der Schleuse ( und auch das Antuckern ) gewährleistet. Die Freude beim Besitzer des Rads war groß und die ausgehändigte Spende für die Bergung wurde einstimmig zusammen mit den eingegangenen Spenden vom Antucker-Tag in notwendig gewordene, neue Sitzkissen für die Außenbestuhlung investiert.

Constanze Hammann

Abtuckern 2019

Nach einer regenreichen Nacht konnten wir dennoch in ein trockenes Saisonende starten. Nach ein paar wetterbedingten Absagen, fuhren wir mit leichter Verzögerung gegen 13.10 Uhr aus dem Hafen Richtung Heilbronner Schleuse.

Die Spitze und den Schleusenfunk übernahmen Rolf und Marita auf der W’OOGE gefolgt von Illenseers mit Heike Müller und Gabi Bornschein auf ESCAPE, Erdts auf SINJA, Hammanns auf AURYN und Degens auf NORIS, die Tourenleiter Danny und Sabrina die Mitfahrt und Übernachtung ermöglichten, da diese aufgrund von technischen Problemen nicht selbst mit SERENITY starten konnten.

Nach drei sanften Talschleusungen ohne Wartezeit liefen wir gegen 16.15 Uhr im Haßmersheimer Hafen ein. Hier wurden wir auch schon von der Crew der LUMME, die bereits Freitag angereist war, mit einem Sektempfang begrüßt. So wurde dann die Zeit bis zum Abendessen überbrückt zu dem wir uns dann mit einem kleinen (gewagten) Spaziergang entlang der Hauptstraße aufmachten.

Im „Wirtshaus am Treidelpfad“ konnten wir dann in der Räucherkammer die mit den Autoanreisenden Molls, Zureks, Schmerers, Schuhmachers, Gerhild Erbe, Michael Schmid und Phil begrüßen und einen gemütlichen Abend mit heiteren Gesprächen und gutem Essen des leicht verliebten Wirtshauskoches genießen. Die Crews der Boot nahmen zum Ausklang noch eine Absacker im, für uns vorgewärmten, Bootshaus des HBVs zu sich und ließen den Abend ausklingen.

Nachdem wir am nächsten Morgen von Thomas mit gewohnt leckeren Brötchen versorgt wurden, legten die Boote um 11 Uhr ab und machten sich auf die Rückfahrt in den Heimathafen. Der Himmel begleitet unser Saisonende und das Ende der BUGA mit Dauerregen. Um 15 Uhr wurde dann nach kurzer Ansprache unseres Jugendleiters Andreas Grüdl die Flagge eingeholt. Auch dieses Jahr durften wir uns über die musikalische Begleitung der Lutz´schen Trompete freuen. Aufgrund des Wetters wurde Sektumtrunk in die kleine Schleuse gelegt, in der Gabi Grüdl und Heike Müller schon alle Vorbereitungen getroffen haben. Wir freuen uns nun schon auf die Saison 2020!

 

Sabrina Scheffler