Abtuckern 2017

Aufgrund des in diesem Jahr perfekt platzierten Feiertags am 03.Oktober konnte ein recht ausgedehntes Abtucker-Wochenende geplant und durchgeführt werden. Dieses Mal ging´s bei anfänglichem Sonnenschein hoch nach Benningen. Mit dabei waren absolut rekordverdächtige 15 ( sapperlott : fünfzehn !!! ) Boote, nämlich Degens mit COSIMA, Karl-Heinz mit LAUSBUB, Molls mit MAKAHEMA, Hammanns und Fahrschüler mit AURYN, Frickes mit W´OOGE, Zahns mit PANAMA, Hammannscher Nachwuchs mit PROCREDO, Schaals mit JAN RASMUS, Danny und Sabrina mit CHIBI, Erdts mit SINJA, Küblers mit LUMME, Illenseers mit ESCAPE, Bornscheins mit JENNY, Krausses mit BUTONIA und Schmerers mit CYGNUS. Aufgrund dieser überwältigenden, kolossalen Anzahl an Booten wurden die Teilnehmer für die Anreise in zwei Gruppen aufgeteilt. Bei strömendem Regen und bereits nach Einbruch der Dunkelheit gegen 19.30 Uhr waren dann endlich alle vor Ort. Die netten Mitglieder des MBC Benningen haben uns dann aufs Allerbeste verköstigt und umsorgt, obwohl sie am selbigen Tage ebenfalls das Saisonende zelebrierten. Kalte Platten, Wurst und Käse, Gemüse und Eier– liebevollst garniert und mit Hingabe überreichlich ausgeschmückt – wurden schonungslos quasi gschwind mal blitzartig leergeputzt und als brache Ödnis wieder zurück in die Küche entsandt, um aufs Neue mit Mühe und Sorgfalt bestückt und erneut ums Nummgugge geleert zu werden. Nach dieser opulenten Völlerei machten sich die Anstrengungen des Tages recht schnell bemerkbar und die Mannschaften zogen sich in die Kojen zurück. Am Sonntagmorgen teilte sich die Gattung der WMBC-ler auf in Hafen-Bewacher, Weinberg-Wanderer, Marbach-Touries, Wilhelma-Visitors und WasenMaß-Vernichter. Fast alle lagen mit ihrer Wahl richtig und hatten ihren Spaß. Am folgenden Morgen – inzwischen Montag Brückentag – hat unser Chef du Tours eine angenehme Wanderung nach Marbach geplant und eine stattliche Anzahl Sportbootler schläppelte mit. Nach der Rückkehr und dem wohlverdienten Mittagsch(l)äferstündchen wurden wir nochmals von den Benningern bekocht und komplett vollverpflegt mit Hanskartoffeln, Sabinenudeln, Gulasch und Reis. Nach solcherlei Orgie und Fressgelage mußte natürlich für die prallgefüllten, runden Bäuchlein ein passendes Verdauungswässerle her. Praktischerweise hielten zwei der WMBC-ler sowie ein schweizer Bootseigner über zwei (!) Nächte ihre Flaggen gesetzt und konnten jene dann zu diesem für alle absolut optimalen Zeitpunkt mit einer wohltuenden, magensortierenden, völlegefühlbeseitigenden, hochgeistigen Flüssigkeit wieder auslösen. Am Feiertag morgen fegte noch kurz ein Sturm über Benningen, den Hafen und die Boote, die danach mit allerlei Gehölze und reichlich Geviech der örtlichen Flora und Fauna geschmückt waren und erst mal wieder freigeräumt und vorbereitet werden mußten, um wieder als Boot angesehen und erkannt zu werden. Cosima und Butonia starteten bereits um 9.00 Uhr, Jenny war schon am Vortag abgereist und der Rest der WMBC-Armada legte pünktlich um 10.02 Uhr bei inzwischen strahlendem Sonnenschein ab flußabwärts in Richtung Heilbronn. Dort eingelaufen wurde traditionell bei Sekt und einem kleinen Jahresrückblick die Flagge eingeholt und kleine Geschichtchen vom Wochenende erzählt. Bis dann im nächsten Jahr 2018!

Constanze Hammann