Piratenfest im WMBC

bereits am Freitag packten viele fleißige Hände an , um für das große Spektakel im WMBC alles zu organisieren und fertigzustellen. Gäste vom WSV Osthafen, vom YC Sund, vom HBV Hassmersheim, vom Yachtclub Frahm Zwingenberg und der Marinekameradschaft Heilbronn waren vor Ort. Außerdem war aus Bremerhaven ein Delegierter des DMYV extra angereist, um dem inzwischen legendären Spektakel der Sportboottaufen im WMBC beizuwohnen. Die Neckarperle und die Panama lagen bereits geschniegelt und gebügelt, hochglanzpoliert und festlich geschmückt am Clubhaus. Einzig die MiMaFi lag um kurz nach drei noch in der Box, sodaß bei Schumachers mal gschwind Hektik aufkam. Daß der Motor dann auch noch streikte, trug nicht gerade zu Svens Wohlbefinden bei. Endlich erschien der Täufling am Clubhaus , um auch gleich wieder vom Winde verweht zu werden. Ganz sicher hatte die Crew der MiMaFi das tiefe Mitgefühl aller Anwesenden bei der Aufgabe, als frischgebackene Schiffsführer bei heftigem Wind und nur wenig Manövrierfreiheit direkt vor der Schleuse unter den kritischen Blicken von gefühlt zehntausenden Schaulustigen das neue und noch unbekannte Boot in eine solche Lücke reinzufuzzeln, daß nicht mal ein Sprung ins Wasser vor oder hinter dem Täufling möglich war. Aber Schumachers haben dies schlußendlich mit Bravur und einer langen Leine gemeistert, sodaß nun auch Neptun erscheinen konnte, um die Täuflinge in die verschworene Gemeinschaft der Seefahrer aufzunehmen. Nach dem stets wiederkehrenden Kampf mit den Elementen ( voriges Jahr hat´s geplatzregnet, in diesem Jahr wurde Neptuns Text vom Winde verblasen ) konnten die Gäste sich nach der Zeremonie am leckeren Kuchenbuffet samt ausgefallenen Kaffeekreationen laben oder auch vor dem Clubhaus mit teils absonderlichen Gerätschaften über ( meist jedoch ) unter Wasser gehen. Bald schon war im Zelt handfestere Kost angesagt und der Grill wurde angeheizt. Die Party stieg und die Zahl der Gäste wuchs….. zwei Mal noch wurde Fleisch und Wurst besorgt, dann waren die Piraten so energiegeladen, daß nahezu jeder mit Andys reißender Tanzmusik eine heiße Sohle aufs Waschbetonparkett legte….. bis kurz vor halb. Der Abbau am folgenden Tag verlief beschaulich und durchaus harmonisch und das obligatorische Restevernichten war der krönende Abschluß eines richtig gelungenen Piratenfestes. Danke an das Orgateam um Andreas Grüdl, die alles wirklich hervorragend organisiert hatten.

Constanze Hammann