Sternfahrt 2017

bereits am Montag vor dem Sernfahrt-Termin legten insgesamt rekordverdächtige acht (!) Boote des WMBC ab in Richtung Esslingen. Mit dabei waren W´OOGE, NECKARPERLE, SCHELLE-BELLE, SINJA, COSIMA, BUTONIA, JENNY und TEQUILA SUNRISE.

Die erste Etappe führte nach Benningen, doch schon in der Schleuse Lauffen waren einige sooo hungrig, daß Fresspakete von Boot zu Boot wanderten, um alle ausgewogen und vollständig zu ernähren. Abends  trafen dann noch Fam.Illenseer und Fam.Hammann zum gemütlichen Grillen in Benningen ein. Mangels Liegemöglichkeit in Hofen fuhr der gesamte Troß am folgenden Tag mit einem Gewaltmarsch von 9 ( in Worten : NEUN ) Schleusen komplett nach Esslingen durch und war somit bereits am Dienstag abend vor Ort. Mittwoch , Donnerstag und Freitag verbrachten die Skipper mit Stadtbesichtigungen, Museumsbesuchen, Freiluftspielchen, Bootputzen, Simulatorsurfen und allerlei sonstigem Müßiggang. Am Festabend gesellten sich zu den bereits vor Ort liegenden WMBC-lern noch Fam.Höger, Jochen und Constanze und Fam. Illenseer, die dieses Mal die gänzlich ungewohnte Rolle der SpritBRINGER übernommen hatte. Über die Sternfahrt hatten die Esslinger eine Theke für Getränke und genießbaren Kleinigkeiten vorbereitet, die das Festbuffet des Caterers deutlich übertraf. Immerhin konnten die Skipper am Festabend ohne größere Schwierigkeiten an ihren AlabasterBikiniundBadehosenkörpern arbeiten, denn es bestand kaum Gefahr, daß sich jemand mehrmals am Warm-Buffet Kalorien auf den Teller schaufelte. Die Preisverleihung war dann für den WMBC durchaus ergiebig. So hatten Müllers und Bornscheins jeweils einmal fast und einmal absolut die meisten Punkte und somit den zweiten bzw. ersten Platz in ihren Kategorien. Außerdem waren vom Club acht Boote ( ein Pokal ) den halben Neckar ( noch ein Pokal ) zur Sternfahrt nach Esslingen hochgekommen. Die gefahrenen Kilometer des Gesamtvereins im Vorjahr waren dann nochmals ein Pokal wert. So gediegen die Anfahrt war, so ereignisreich war die Heimfahrt, die wohl als „Fahrt am unteren Steuerstand“ in die Annalen eingeht. Bei Rolf krachte das Schaltgestänge, aber ein echter Bootsmann läßt sich davon nicht einschüchtern und schon nach einer kurzen Weile konnten Frickes vom unteren Steuerstand weiterfahren. Bei Grüdels brach der Gashebel mal einfach ab, aber auch sie konnten vom unteren Steuerstand weiterfahren. Gleich nach Passieren der Schleuse Horkheim fuhren alle geschlossen in den Alten Neckar, wo bereits sechs weitere WMBC- Boote lagen und sonnige 35°C auf die Persenninge brutzelten. Wer nun gut aufgepasst hat, weiß es schon. Wer nicht genau gelesen hat, dem schreib ich es hier auf: der Vorjahres-Rekord von 13 Booten wurde an selbigem Sonntag geknackt. Vierzehn WMBC-Boote lagen Fender an Fender, Reling an Reling, Bordwand an Bordwand als eindrucksvolles Großpaket längs im Neckar. Aber wie Ihr wißt: Steigerungen sind immer möglich.

Constanze Hammann