Hafen- und Piratenfest beim WMBC Heilbronn e.V.

 

bereits am Vormittag wurden die diesjährigen Täuflinge festlich geschmückt und vor dem Clubhaus vertäut. Am Nachmittag versammelten sich zahlreiche Schaulustige von nah und fern, um dem traditionellen Spektakel beizuwohnen. Pünktlich um 16.00 Uhr erschien unser Neptun – dieses Mal mit einer bildhübschen Meeresnixe als wirkungsvollen Beistand. Für die diesjähreige Taufe war ein tiefschwarzes Donnergrollen bestellt worden, welches passender nicht hätte erschallen können. Interessanterweise hatten BEIDE Täuflinge nichts Trinkbares für unseren Neptun an Bord – das gab´s noch nie. Nachdem die Taufpaten die Boote gesegnet hatten und die beiden Eigner samt Neptun mehr oder weniger elegant in den Fluten des Neckars versunken sind, konnte unser Andy das eigentliche Fest mit fröhlichen Piratenreigen und Freibeutermusik eröffnen.

Die Stände mit leckeren Steaks, Würsten, Salat oder Pommes  wurden gestürmt und Getränke mit „ohne“ oder „a bissel“ oder auch „mehr“ oder gar „viel“  Weingeist wurden geordert. Im Hafen selbst waren Bootsfahrten mit Festrumpf- oder Schlauchboot überaus gefragt und nicht nur bei Kindern heißbegehrt. Informationen über den Club, den Neckar und den Sport gabs obendrein natürlich auch noch. Gegen den späteren Abend wurde die WMBC-Piratenbar interessant. Schicksalhaft und folgenschwer: Illenseers zuviele zwei.... Um Mitternacht schließlich wurde unserem Geburtstagskindlein Sabine von allen Anwesenden ein so kräftiges Hoch ausgebracht, daß bis drei Uhr früh fast alle wachblieben.

Die Aufräumarbeiten am folgenden Morgen gingen mit zahlreichen Helfern flugs von der Hand und endeten ganz klassisch  mit dem obligatorischen Grillfleischundsalatundsonstigerelikteverwerten. Danke allen Planern, Helfern und Unterstützern, ohne die eine solche Party nicht stattfinden könnte. Ihr wart super.

Constanze Hammann

Neptun in fahrt

Bootstaufe

 

 

Bootstaufe

 

 

Fischerstechen Haßmersheim 2015

Am sonnigen Pfingstsamstag fuhr ich mit meinen Freunden SCHELLE-BELLE, JENNY, CYGNUS, MAKAHEMA, JACKY, MIMI und ECLYPSE erst flußaufwärts aus dem Hafen, dann in die Heilbronner Schleuse und weiter flußabwärts.Moment, ich sollte mich vielleicht erst vorstellen: mein Name ist    W´OOGE,    meineszeichens gemütlicher Tuckerstahldampfer mit gaaanz netten Menschen an Ruder und Kombüse. Meine Freunde und ich passierten Schleuse Kochendorf, das ist die ganz hohe, wo wir immer so weit an der Algenwand entlang runtergelassen werden ( zum Glück bekommen die Fender den ganzen Schmodder ab ) und Schleuse Gundelsheim. Dann ging´s backbord in einen Hafen und ich durfte an meinen vielen Kumpels vorbei ganz, ganz, ganz nach vorne ans Clubhaus liegen. Toll, dachte ich, da habe ich meine Ruhe … keine Wellen von draußen und so. Aber Pustekuchen!!! Der Abend und die Nacht kamen und wie immer haben meine Menschen mit den Menschen meiner Freunde fröhlich gefeiert. Ab und an kitzelte die Schildkröte an meinem Antrieb, knabberte ein Fisch an meinem Bewuchs oder popelte der Schwan an meinem Badebrett. Alles nichts Besonderes. Am folgenden Morgen jedoch lag eine prickelnde Spannung in der Luft.

Meine Menschin (so nenne ich sie immer ) hat den Kühlschrank vollgepackt mit Traubenblubbersaft, der oft laut knallt und auch ganz gerne alleine aus der Flasche läuft. Immer mal wieder kamen die Menschen meiner Freunde vorbei und gegen Mittag war richtig reges Treiben. Nix mit Ruhehaben, im Gegenteil : Immer mehr Leute kamen brachten was mit und belagerten meinen Bug. Alles war vollgestellt mit Flaschen, Tellern, Knabberzeug, Gläsern und haste nich gesehn.

Plötzlich waren direkt neben mir zwei Schlauchboote, die aufeinander losgingen. Auch das noch, dachte ich, da gibt’s jetzt Ärger, aber schnell war klar, das ist alles eine Riesengaudi. Der WMBC – das ist der Hafen, wo ich wohne – hat sogar zwei Schlauchboote vollbekommen, sodaß insgesamt zehn Mannschaften am Start waren. Dann kamen noch mehr WMBC-Menschen, aber die waren ohne meine Freunde AURYN und TEQUILA da. Mein Bug war übervoll mit WMBC-lern und sooo tief im Wasser, daß mein ganzes Hinterteil  zu sehen war, ich bin unter meinem schönen neuen blau fast ein wenig rot geworden. Paula, eine meiner Heckmuscheln, ist beinahe verdurstet. Meine Herrn, was ein Tohuwabohu, aber wirklich lustig. Immer wenn eine WMBC-Gruppe im Schlauchboot saß, hat das Volk auf mir getobt, geschrieen, angefeuert, geklatscht, gejubelt und geprostet, da war ich hernach mit Traubenblubbersaftspritzern und Käsekekskrümeln so richtig vollgekleckert. Nach einigen sicher schmerzhaften Rempeleien mit so einem langen lanzenartigen Etwas stand  am Ende dann die grade noch so in die Anmeldung gekommene zweite WMBC-Mannschaft der Seeteufel Herbert, Günter, Marvin, Monika mit Julian auf dem Brett als Sieger fest und mein Rudergänger Rolf hat den Pokal am Montag dann wieder mit zum WMBC gebracht. Das war mal wieder ein tolles Wochenende mit meinen Freunden. 

Constanze Hammann

 

Sternfahrt Eberbach 2015

zur diesjährigen Sternfahrt nach Eberbach starteten die ECLYPSE mit Illenseers, SCHELLE-BELLE mit Müllers, AURYN mit Hammanns, JENNY mit Bornscheins, LIBERTY mit Andy Willert und Rolf Sonnenberg, SINJA mit Erdts, CYGNUS mit Schmerers, und TEQUILA SUNRISE mit Grüdls. Unser Tourenleiterboot W`OOGE mit Fam.Fricke war mit der MAKAHEMA und Molls bereits am Tag zuvor angereist.  An der Schleuse Kochendorf trafen wir auf Fam. Seeger, bei denen Werner Selle mit an Bord war.

Von Schleuse zu Schleuse gesellten sich mehr Boote zu uns und es wurde fas ein wenig eng in der Kammer. Im beschaulichen Binau verabschiedete sich Familie Erdt, die einige Tage hier verbringen wollten. Der übrige Troß fuhr weiter und wartete geduldig vor der Schleuse Guttenbach auf Weiterfahrt. Als dann die Ampel „grün“ zeigte, kam auch schon der Funkspruch der ECLYPSE : mei Maschiiin geht net ooo !!! Also die ECLYPSE kurzerhand an der AURYN festgemacht – darin haben wir ja Übung – und weiter geht’s ab nach Eberbach. Dort hat sich herausgestellt, daß Martin sich ( Gott sei Dank )  einfach nur gaaanz leicht verrechnet hatte was den Benzinverbrauch angeht.

Der WMBC lag fast geschlossen am vordersten Teil der Spundwand und war angenehm ungestört. Kaum angelegt und angemeldet, traf sich der WMBC zum Empfangssekt bei Molls und Frickes, die praktischerweise Fender an Fender lagen. Fam Fricke und Fam. Bornschein haben gschwind noch eine weltberühmte Viktoria-Torte organisiert und dann begann auch schon das offizielle Programm. Die Nachtwächterführung entpuppte sich als sehr informative Wanderung durch Eberbach mit Insider-Infos bzgl. Bauwerken , Epochen und natürlich der heiminschen Wirtschaft(-en). Am folgenden Tag schien – nein – knallte die Sonne vom stahlblauen Himmel und so waren wir fast schon gezwungen, bei 35 Grad von Eisdiele zu Eisdiele zu marschieren, lediglich unterbrochen vom Besuch einiger angenehm klimatisierter Trendsetter-Läden.

Am späten Nachmittag stellte sich heraus, daß durch einen Unfall der Caterer die Versorgung nicht ganz so ermöglichen konnte wie geplant. Kurzerhand sprangen Mitglieder des WMBC Heilbronn hilfreich zur Seite und gaben am Festabend das Essen aus. Kleine Anmerkung : der WMBC war einer der wenigen Vereine, der einen kompletten Tisch mit 24 Plätzen belegen konnte.

Die Grußworte der zahlreichen Festredner verliefen in diesem Jahr kurz, prägnant, unterhaltsam und informativ, sodaß schon bald mit der eigentlichen Verleihung begonnen werden konnte. Der WMBC Heilbronn durfte mit nach Hause nehmen :

den zweiten Platz bei der Jugend, den Alexa Illenseer und Patrizia Hammann entgegennahmen,

den zweiten Platz für die Sternfahrt Mannschaft, den unser Tourenleiter Rolf Fricke abholte und

den ersten Platz für Langfahrt 2014 Verein, den unser Vorsitzender Thomas Hammann in Empfang nahm.

Nach einer gemütlichen Runde im Hafenzelt verschwanden nach und nach alle bei und auf und in ihren Booten. Bei der Gelegenheit wollte Andy Grüdl sich noch ein Gläschen Wein gönnen und erwischte stattdessen einen tiiiiefen Schluck edlen Whiskys.... schon blöd, wenn die Flaschen gleich aussehen!
Am folgenden Tag dann entdeckten Andy Grüdl und Andy Willert, wie unpässlich es ist, die Flaggen nach Sonnenuntergang draußen zu lassen.
Nach dem dieses Mal nicht gemeinsamen Frühstück starteten  die LIBERTY , die CYGNUS und die JENNY mit Zielhafen Heilbronn und Eva und Klaus Höger weiter nach Mannheim, um dort die BLAUE FLAGGE für den WMBC HN entgegenzunehmen. Nach zwei weiteren Kanisterfüllungen war dann auch die ECLYPSE fertig. Der übrige Teil des WMBC legte am späteren Nachmittag ab mit Zielhafen Hassmersheim, um am folgenden Vormittag die letzte Etappe nach Heilbronn zurückzulegen. Nach der Schleuse Heilbronn vergnügten sich einige noch im Alten Neckar, nicht nur, aber auch um dort den schmackhaften Zeitvertreib „Kühlschrankräumen“ zu veranstalten.  Schaun wir mal , wo es in 2016 hingeht.....

Constanze Hammann, WMBC Heilbronn

Hier ein Link vom Video/Überflug   www.youtube.com/watch?v=W06qI4qtxNo&feature=youtu.be

 

Vatertagausflug 2015


während sich ganze Bevölkerungsteile in und um Heilbronn aufmachten, um mit Bierfaß und Böllerwagen feuchtfröhlichen Vatertagsfreuden entgegenzuwandern, hat sich der Württembergische Motorbootclub Heilbronn für einen gänzlich andersgearteten Tagesablauf entschieden.


Bereits am frühen Vormittag war im Hafen ein buntes Gewusele. Der vereinseigene NECKARPFEIL wurde beladen mit Grill, Zelt, verschiedenen Sitzmöbeln und Kleinkruscht und machte sich mit Bettina, Jannik und Klaus auf den Weg in den alten Neckar, gefolgt von SINJA, SCHELLE-BELLE, AURYN, ECLYPSE, JENNY, W´OOGE, MAKAHEMA, CYGNUS, LUMME und Lummes Brüderlein. Kleine Anmerkung am Rande: der Rekord aus 2012 mit damals zehn Booten wurde gebrochen !!!! Im alten Neckar angekommen legten sich die Boote auf Päckchen und dann das ganze Paket längs in den Neckar.Quer hat´s einfach nicht gepasst.... Zwischendurch waren die netten Menschen der WaPo vor Ort, um den NECKARPFEIL auf seine Seetüchtigkeit zu prüfen.


Nachdem alles getestet und für gut befunden war, konnte der sportliche Teil beginnen. Einige Mitglieder des WMBC haben das Vollmontour-Schwimmen für sich entdeckt. Sinn dieses neuentdeckten Sports ist: Hilfiger-Hemden, Bogner-Bodies, Armani-Accessoires, Joop-Jeans und Versace-Wadenwärmer samt beinhaltetem Alabaster-Körper im wohltemperierten Neckar zu waschen.


Eine weitere sportliche Extrem-Herausaforderung war natürlich, von den außenliegenden Booten irgendwie zum Ponton zu kommen. Dies gelang durch ausgeklügeltes Leinensteigen, Klampenhängen, Relingstolpern, Flaggenkrabbeln, Plichtkreuzen, Gangwayjoggen, Verdeckklammern, Vorschiffwandern, Badebretthechten und Fenderklettern ganz gut. Auf dem Ponton angekommen, gings nahtlos über in Gleichgewichtsübungen der besonderen Art. Da der Ponton – sagen wir mal – minimal überladen war, fehlte rundherum stets nicht viel, bis das Wasser überlief. Wo immer auf dem Ponton Bewegung war, mußte eine Gegenbewegung her. Besonders spektakulär war es, wenn unsere  WMBC-Titanen die grade noch irgendwie schwimmende Plattform bestiegen oder verließen. Ganze Tischbesetzungen mußten spontan verändert werden, um das Gleichgewicht halbwegs wiederherzustellen. Zwischendurch wurde von Alexa, Bettina und Thomas noch die Altneckarbadesaison eröffnet. Derart sportliche Hemmungslosigkeiten fordern natürlich reichlich Energie, die den Akteuren in Form von leckerem Grillfleisch aller Art und frischen Salaten zugeführt wurde.


Gegen Abend fuhr der gesamte Troß ( für Spaziergänger übrigens sehr beeindruckend ) in Formation wieder in den Hafen ein. Alles in Allem ein toller Tag mit tollen Leuten im WMBC.

Constanze Hammann