Adventsbacken

Fast schon traditionell ist das Adventsbacken des Württemb.Motorbootclubs Heilbronn. Mit Feuereifer machte sich jung und alt ans leckere Backwerk. Mit dabei waren in diesem Jahr  Gabi Bornschein, ¾ der Fam.Zahn, erst zwei dann zwei andere und später vier Schumachers, Gabi Grüdl, Uschi Degen, und unser Jugendleiter Andreas mit seiner Claudia. Einige brachten eigenes Teigwerk zur Aufarbeitung mit, andere maßen, wogen und kneteten zusammen, was zusammen gehörte. Es wurde abgepinselt und ausgestochen, rundgekugelt und plattgedrückt, aufgespritzt und eingedellt, abgetunkt und vollgepudert bis alles knusprig und duftend aus dem Ofen geholt werden konnte. Natürlich wurde die überlange Wartezeit mit leckerer Blubberbrause auf dem Ofenbänkchen überbrückt. Nach der harten, schweißtreibenden Arbeit gabs zum Sekt in diesem Jahr weihnachtlich beschneite Schwarzwälder Sahnetorte. Das schmackhafte Ergebnis der WMBC-Weihnachts-Back-Crew wird beim offiziellen Adventskaffee des WMBC zum Einsatz kommen.

Constanze Hammann

 

Abtuckern 2017

Aufgrund des in diesem Jahr perfekt platzierten Feiertags am 03.Oktober konnte ein recht ausgedehntes Abtucker-Wochenende geplant und durchgeführt werden. Dieses Mal ging´s bei anfänglichem Sonnenschein hoch nach Benningen. Mit dabei waren absolut rekordverdächtige 15 ( sapperlott : fünfzehn !!! ) Boote, nämlich Degens mit COSIMA, Karl-Heinz mit LAUSBUB, Molls mit MAKAHEMA, Hammanns und Fahrschüler mit AURYN, Frickes mit W´OOGE, Zahns mit PANAMA, Hammannscher Nachwuchs mit PROCREDO, Schaals mit JAN RASMUS, Danny und Sabrina mit CHIBI, Erdts mit SINJA, Küblers mit LUMME, Illenseers mit ESCAPE, Bornscheins mit JENNY, Krausses mit BUTONIA und Schmerers mit CYGNUS. Aufgrund dieser überwältigenden, kolossalen Anzahl an Booten wurden die Teilnehmer für die Anreise in zwei Gruppen aufgeteilt. Bei strömendem Regen und bereits nach Einbruch der Dunkelheit gegen 19.30 Uhr waren dann endlich alle vor Ort. Die netten Mitglieder des MBC Benningen haben uns dann aufs Allerbeste verköstigt und umsorgt, obwohl sie am selbigen Tage ebenfalls das Saisonende zelebrierten. Kalte Platten, Wurst und Käse, Gemüse und Eier– liebevollst garniert und mit Hingabe überreichlich ausgeschmückt – wurden schonungslos quasi gschwind mal blitzartig leergeputzt und als brache Ödnis wieder zurück in die Küche entsandt, um aufs Neue mit Mühe und Sorgfalt bestückt und erneut ums Nummgugge geleert zu werden. Nach dieser opulenten Völlerei machten sich die Anstrengungen des Tages recht schnell bemerkbar und die Mannschaften zogen sich in die Kojen zurück. Am Sonntagmorgen teilte sich die Gattung der WMBC-ler auf in Hafen-Bewacher, Weinberg-Wanderer, Marbach-Touries, Wilhelma-Visitors und WasenMaß-Vernichter. Fast alle lagen mit ihrer Wahl richtig und hatten ihren Spaß. Am folgenden Morgen – inzwischen Montag Brückentag – hat unser Chef du Tours eine angenehme Wanderung nach Marbach geplant und eine stattliche Anzahl Sportbootler schläppelte mit. Nach der Rückkehr und dem wohlverdienten Mittagsch(l)äferstündchen wurden wir nochmals von den Benningern bekocht und komplett vollverpflegt mit Hanskartoffeln, Sabinenudeln, Gulasch und Reis. Nach solcherlei Orgie und Fressgelage mußte natürlich für die prallgefüllten, runden Bäuchlein ein passendes Verdauungswässerle her. Praktischerweise hielten zwei der WMBC-ler sowie ein schweizer Bootseigner über zwei (!) Nächte ihre Flaggen gesetzt und konnten jene dann zu diesem für alle absolut optimalen Zeitpunkt mit einer wohltuenden, magensortierenden, völlegefühlbeseitigenden, hochgeistigen Flüssigkeit wieder auslösen. Am Feiertag morgen fegte noch kurz ein Sturm über Benningen, den Hafen und die Boote, die danach mit allerlei Gehölze und reichlich Geviech der örtlichen Flora und Fauna geschmückt waren und erst mal wieder freigeräumt und vorbereitet werden mußten, um wieder als Boot angesehen und erkannt zu werden. Cosima und Butonia starteten bereits um 9.00 Uhr, Jenny war schon am Vortag abgereist und der Rest der WMBC-Armada legte pünktlich um 10.02 Uhr bei inzwischen strahlendem Sonnenschein ab flußabwärts in Richtung Heilbronn. Dort eingelaufen wurde traditionell bei Sekt und einem kleinen Jahresrückblick die Flagge eingeholt und kleine Geschichtchen vom Wochenende erzählt. Bis dann im nächsten Jahr 2018!

Constanze Hammann


Nikolausfahrt 2017

rechtzeitig zum 1.Advent machte sich der Nikolaus des Württemb. Motorbootclubs Heilbronn samt seinen zahlreichen Wichteln bei durchaus brauchbarem Wetter mit vier Booten auf den Weg, die Schleusen Horkheim, Heilbronn und Kochendorf zu bescheren. Mit dabei waren die AURYN mit dem Nikolaus, Holger, Bettina, Jannik, Frauke, Uwe und Constanze, die W´OOGE mit Marita, Rolf, Uschi und Norbert, die SCHELLE-BELLE mit Heike und Andreas samt familiärem Anhang sowie Eva und Klaus und Gabi und Stefan. Als große Überraschung fuhr erstmals die TEQUILA SUNRISE mit Gabi und Andreas mit.Wir starteten flußabwärts durch die König-Wilhelm-Schleuse. Vor der Schleuse Kochendorf wurden, nachdem unser Nikolaus seine Gaben überbracht hatte, zigfach WMBC-Gruppenfotos angefertigt, bis endlich alle mal drauf waren. Inzwischen hat leichter Schneefall eingesetzt, der auf einigen Booten für ziemliche Glätte sorgte. Andere testeten beim Ablegen die Strapazierfähigkeit eines Fenders bei lausigkalter Außentemperatur in Verbindung mit überproportional ansteigenden Innendruckverhältnissen so lange und dermaßen intensiv, bis der schätzungsweise 20 Jahre alte Fender mit zugegebenermaßen sehr eigenartigem Knarzen und einem dann folgenden klagenden Seufzer seine ihm zugedachte Aufgabe bis zum bitteren Ende heroisch erledigte. Die Schleuse Heilbronn wurde ebenfalls mit Nikolausgrüßen des WMBC bedacht. Zu guter Letzt erhielt noch die Schleuse Horkheim ihr Päckchen und während wir noch auf die Rückkehr des Nikolaus warteten, öffneten sich die Schleusentore und das Boot der WaPo erschien. Die netten Herren verzichteten trotz des mit Sicherheit wahrnehmbaren intensiven Glühweinduftes auf eine Kontrolle und fuhren ihrer Wege. Nachdem der Nikolaus samt Gefolge schlußendlich zurück im Hafen war, verabschiedete sich eine Hälfte der WMBC-ler nach Hause aufs heimische Sofa.  Die andere Hälfte sammelte sich im Lehners, um den Tag würdig ausklingen zu lassen und auf Fam.Hesser mit einem vom Hessers gesponserten Wässerle zu prosten. Was nun noch bleibt ist Vorfreude auf 2018.

 

Constanze Hammann

 

Badespass

wie bereits in den vergangenen Jahren war das Wetter zuverlässig unzuverlässig, als der Badespass im WMBC eingeläutet wurde. Es konnte erst spät begonnen werden, da im Altneckar ein „Entenrennen“ angesagt war. Für den Aufbau stellte sich SINJA mit Holger und Constanze als Schlepper und BLUE SHARK mit Jannik und Tassilo als Bremser am Ponton zur Verfügung. CHIBI sollte mit ausfahren und Constanze zurück in den Hafen bringen. So zumindest die perfekt ausgearbeitete und bis ins kleinste Detail vorbereitete Grundidee. Doch wie stets kommt es erstens anders und zweitens als man denkt. Chibi fiel plötzlich ab. Anfunken war mangels Funkgerät, anrufen mangels fehlender Telnummer nicht möglich. Wenden konnte der Pontonverband aufgrund der Größe nicht und so blieb der Pontonmannschaft nichts weiter, als zuzusehen, wie Chibi unter den Augen zahlreicher Schaulustiger manövrierunfähig immer weiter Richtung Wasserkraftwerk trieb, entlang der Heilbronner Flaniermeile vorbei an Theaterschiff und Marrahaus, erst unter einer, dann unter der zweiten wesentlich niedrigeren Brücke durch, bis hin zum Städtischen Springbrunnen im Hefenweiler. Dann wurde es schlicht zu flach und der Antrieb saß fest. Glücklicherweise war die WaPo und die DLRG aufgrund der Festveranstaltung noch vor Ort und konnte den Havaristen zwar unter schwierigen Bedingungen aber immerhin ohne größeren Schaden bergen. Lediglich der Mast war ein Ticken zu hoch für die niedere Brücke und wurde von den Naturgewalten auf passende Höhe gestutzt. Inzwischen hatte die Pontoncrew den Shark abgehängt und Tassilo und Constanze fuhren zurück, um bei der Bergung zu helfen und das lädierte Boot samt geschockter Mannschaft in den Hafen zurückzubringen. Aber die beiden ließen sich den Spass nicht vermiesen und stiegen um auf die AURYN, die sich mit ESCAPE, SCHELLE-BELLE, PROCREDO, LUMME, HAVE A GOOD DAY, PANAMA und der Fam Erbe aufmachten, um ein klassisches Badespass-Wochenende zu verbringen. Die Organisatoren Tassilo und Andreas Fonas hatten sich wie immer optimal vorbereitet und an alles gedacht. Endlich hats dank Tassilo auch wieder lustige und kurzweilige Spiele gegeben und die Gewinner wurden entsprechend gewürdigt. Das war echt klasse.

Das von Fam.Selle gesponserte Fass Bier wurde bis Sonntag nachmittag natürlich ebenso erfolgreich niedergemacht wie die Sektvorräte der Organisatoren. Dann folge Abbau, Heimfahrt und allgemeines Aufräumen. Thomas hat inzwischen bei der havarierten Chibi einen Kabelbruch provisorisch zusammengeflickschustert und ist mit Danny und der JENNY als eventueller Seenotretter zur Probefahrt ausgefahren. Doch wieder kam alles ganz anders. Nun fiel der Jenny-Motor aus. Alles Hupen, Rufen, Winken half nicht. Die Crew der Chibi war vertieft in die eigenen Motorgeräusche. Handy war natürlich auch nicht zur Hand. Also setzte Stefan kurzerhand auf gut Glück einen Funkspruch ab, ob irgendjemand irgendwie irgendwo an irgendeinem Funkgerät sitzen möge und ihn hört. Tatsächlich hatte Andy Müller seinen Funk noch an und hörte den Hilferuf. Wie sich herausstellte, war nichts Ernstes passiert sondern mal wieder nur der Sprit alle. Blöderweise waren alle Treibstoffvorräte vor dem Badespass-Wochenende im Shark versenkt worden, um dessen Fahrtüchtigkeit absolut aufrechtzuerhalten. Aber wie so oft hatte unser MacGyver eine brillante Idee und zapfte mal gschwind aus dem WAVERACER ein wenig Benzin ab, welches dann Andy und Andy mit Andys Boot zur Jenny transportierten. Welch ein ereignisreicher Badespass mit vielen Ojeojes, aber noch mehr Gottseidanks.

Constanze Hammann